Musikalische Lesung zu Silvester – Ein Nachmittag mit Klaus Hoffmann: „Klaus Hoffmann liest aus seinen Büchern und singt seine schönsten Lieder zur Gitarre“
in der Komödie am Kurfürstendamm im Ernst-Reuter-Saal
Am Silvesternachmittag entfaltet Klaus Hoffmann in einer außergewöhnlichen musikalischen Lesung sein vielschichtiges künstlerisches Universum – persönlich, poetisch und sehr berührend.
Der Musiker, Chansonnier und Autor liest an dem Nachmittag aus seinen autobiografisch geprägten Werken. In „Als wenn es gar nichts wär“, einem Buch über das Nachkriegsberlin, Erinnern, Lieben, Verlieren und den Mut, immer wieder neu zu beginnen, erzählt er von der Suche nach sich selbst – und nach den Spuren seines viel zu früh verstorbenen Vaters.
Mit „Afghana“ weitet sich der Blick: In den 1968er-Jahren brechen zwei junge Männer auf, getragen von Sehnsucht und Freiheitsdrang, raus aus dem vertrauten Nachkriegsdeutschland. Ihre Reise führt sie bis nach Afghanistan – in eine fremde Wirklichkeit voller Armut und Entbehrung. Ein Aufbruch, der ihren Blick auf die eigene ferne Heimat verändert.
Diese literarischen Erzählungen verbindet Hoffmann mit seinen eindrucksvollsten Chansons – mal leise und nachdenklich, mal kraftvoll und voller Poesie. Begleitet wird er dabei einfühlsam an der Gitarre von Michael Brandt.
Ein Silvesternachmittag, den man so schnell nicht vergisst.