Plakatmotiv zur Inszenierung „Der eiserne Gustav“: Walter Plathe sitzt in schwarzem Anzug und mit weißem Zylinder vor einem alten Taxameter für Droschken, davor sitzend Dagmar Biener mit weißer Bluse, Pelzstola, schwarzen Hut und ernstem Gesichtsausdruck.
„Der eiserne Gustav“: Walter Plathe und Dagmar Biener
© Thomas Grünholz
Szenenfoto aus der Inszenierung „Der eiserne Gustav“: Das sechsköpfige Ensemble sitzt und steht in der einfach gehaltenen Kulisse einer Stube, u. a. rechts Walter Plathe auf einem schwarzen Sofa, links Felix Maximilian in Soldatenuniform, am rustikalen Holztisch Dagmar Biener.
„Der eiserne Gustav“: Ensemble
© Thomas Grünholz
Szenenfoto aus der Inszenierung „Der eiserne Gustav“: Anja Pahl sitzt mit schwarzem Bob und rotem 20er-Jahre-Kleid auf einem Barhocker auf dem Schoß von Björn Harras, während sie lachend ihr rechts Bein über Felix Maximilian legt. Sie halten Sektgläser in den Händen und werfen Geldscheine in die Luft.
„Der eiserne Gustav“: Björn Harras, Anja Pahl und Felix Maximilian
© Thomas Grünholz
Szenenfoto aus der Inszenierung „Der eiserne Gustav“: Walter Plathe sitzt in schwarzem Mantel und mit weißem Zylinder auf einem schwarzen Sofa und schaut geschlagen zur Seite. Im Hintergrund ein schwarzer Vorhang mit der projizierten Aufschrift „1928, Berlin – Paris – Berlin“.
„Der eiserne Gustav“: Walter Plathe
© Thomas Grünholz
Szenenfoto aus der Inszenierung „Der eiserne Gustav“: Henrike von Kuick und Anja Prahl sitzen in altmodischen Mänteln in dunklem Orange und mattem Grün hinter bzw. neben einer alten Nähmaschine. Daneben stehend Björn Harras in grauem Mantel. Im Hintergrund eine einfache vergilbte Wand.
„Der eiserne Gustav“: Henrike von Kuick, Anja Pahl und Björn Harras
© Thomas Grünholz
Szenenfoto aus der Inszenierung „Der eiserne Gustav“: Walter Plathe sitzt in schwarzem Anzug mit weißem Zylinder auf einem Holzstuhl, daneben stehend Dagmar Biener mit hochgesteckten blonden Haaren und einem strengen schwarzen Kleid. Im Hintergrund eine Standuhr vor Blumentapete.
„Der eiserne Gustav“: Walter Plathe und Dagmar Biener
© Thomas Grünholz
Szenenfoto aus der Inszenierung „Der eiserne Gustav“: Walter Plathe trägt einen schwarzen Anzug mit einem schwarzen Umhang, einen langen Bart und lüpft gerade einen weißen Zylinder. Im Hintergrund eine vergilbte Fachwerkshauswand.
„Der eiserne Gustav“: Walter Plathe
© Thomas Grünholz
Szenenfoto aus der Inszenierung „Der eiserne Gustav“: Magdalena Steinlein sitzt im weißen Blumenkleid und mit rotem Hut auf einem Barhocker, davor kniend Björn Harras im grauen Anzug. Im Hintergrund eine vergilbte Wand.
„Der eiserne Gustav“: Magdalena Steinlein und Björn Harras
© Thomas Grünholz
Szenenfoto aus der Inszenierung „Der eiserne Gustav“: Dagmar Biener und Walter Plathe sitzen nebeneinander auf einem schwarzen Sofa. Sie im strengen schwarzen Kleid mit Gehstock in der Hand, er im schwarzen Anzug mit weißem Zylinder.
„Der eiserne Gustav“: Dagmar Biener und Walter Plathe
© Thomas Grünholz
Szenenfoto aus der Inszenierung „Der eiserne Gustav“: Felix Maximilian und Henrike von Kuick sitzen einander gegenüber an einem eifnach gedeckten rustikalen Tisch. Dahinter Dagmar Biener mit hochgesteckten blonden Haaren, strengem schwarzen Kleid und weißer Schürze.
„Der eiserne Gustav“: Felix Maximilian, Dagmar Biener und Henrike von Kuick
© Thomas Grünholz

Der eiserne Gustav

nach dem Roman von Hans Fallada, in einer Fassung von Peter Lund

Mit nur einer Droschkenfahrt wurde der Eiserne Gustav 1928 weltberühmt: Zehn Jahre nach Ende des ‚großen‘ Krieges kutschierten er und sein Schimmel Grasmus nach Paris, und ganz Deutschland jubelte dem alten Mann zu.
Hans Fallada hat dem Eisernen Gustav mit seinem gleichnamigen Roman ein literarisches Denkmal gesetzt. Wobei die Fahrt nach Paris nur Schluss- und Höhepunkt einer deutschen Familiengeschichte ist, die beispielhaft ist für eine ganze Nation – in ihrer Treue zum Kaiser, im Leid des Krieges und im Verlust durch Inflation.

Peter Lund hat für das Theater am Kurfürstendamm aus diesem Roman ein tragikomisches Theaterstück gemacht, ganz in der Tradition des naturalistischen Volkstheaters der damaligen Zeit. Eine Verneigung vor Hauptmann & Co, eine packende und berührende Familiensaga, vor allem aber eine Paraderolle für den großen Volksschauspieler Walter Plathe als „Der Eiserne Gustav“.


Besetzung

Gustav Hackendahl Walter Plathe
Muttern Dagmar Biener
Heinz (jüngster Sohn) Björn Harras
Erich (zweitgeborener Sohn) Felix Maximilian
Trudi Gudde / Tinette Anja Pahl

nach dem Roman von Hans Fallada
in einer Fassung von Peter Lund
Ausstattung Mike Hahne
Musik/Komposition Florian Fries

Spieldauer

2 Std 10 Min
inkl. Pause

Laufzeit

7. Nov 2012 – 6. Jan 2013
Die Premiere fand am 11. November 2012 statt. 

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