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Stefan Rudolf

Portrait des Schauspielers Stefan Rudolf: Er trägt eine braune Jacke über einem schwarzen Hemd, kurze graue Haare und blickt direkt in die Kamera. Das Bild ist in Brauntönen gehalten, von denen sich seine blauen Augen absetzen.

Produktionen

  • 2:22 – Eine Geistergeschichte

… wurde 1974 in Rathenow im Havelland geboren. Nach einer Ausbildung zum Werkzeugmacher studierte er von 1996 bis 2000 Schauspiel an der Universität der Künste Berlin: „Ich kann mir vorstellen, dass ich ohne die Wende für immer Werkzeugmacher geblieben wäre. Das Schauspielstudium war tatsächlich eher eine Notlösung. Aber wenn ich jetzt auf der Bühne oder vor der Kamera stehe, dann ist es das Schönste.“

Nach dem Studium führten verschiedene Theaterproduktionen Stefan Rudolf nach Berlin, Hamburg, Göttingen oder Bergen (Norwegen); 2003 auch an das Theater am Kurfürstendamm: In der Inszenierung „Kohlenpaul“ gab er den Sohn der Titelfigur, die von Walter Plathe verkörpert wurde. Anschließend stand er für zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera, u. a. in „Gisela“ (2003), „Glückliche Fügung“ (2009), als Kommissar Jan Trompeter in „Die Chefin“ (2012–2017) und Jochen Mohn in „Ein Krimi aus Passau“ (2020–2025) sowie in „Grand Jeté“ (2022). Spannend findet Stefan Rudolf vor allem die Psychologie seiner Figuren: „Das Tollste ist, wenn du eine Figur hast, die etwas zu verbergen hat oder gegen ihre eigene Verzweiflung ankämpfen muss. Eigentlich sind es die existenziellen Dinge: Liebe, Verrat, wenn richtig was auf dem Spiel steht, du den Hals nicht so einfach aus der Schlinge kriegst. Humor finde ich total wichtig. Und man braucht ein Geheimnis. Menschen sagen ja oft nicht, was sie denken oder wo sie hinwollen. Mich interessiert nicht der Satz, den sie sagen, sondern das Dazwischen, das, was sie nicht sagen.“

Produktionen

  • 2:22 – Eine Geistergeschichte


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Karten: (030) 88 59 11 88
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