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Nina Hoger

Porträt der Schauspielerin Nina Hoger: Sie trägt hellbraune Locken, ein olivegrünes Hemd und blickt freundlich, mit leicht erhobenem Kopf, in die Kamera. Der Hintergrund schlicht in Weiß.

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Die gebürtige Hamburgerin stammt aus einer Schauspielerfamilie. Sie wurde 1979 – noch während ihrer Schulzeit – von Hartmut Griesmayr für dessen Fernsehfilm „Fallstudien“ engagiert. Seitdem wirkte sie in zahlreichen Fernsehfilmen und TV-Serien mit, u. a. in „Tatort“. Selten steht sie gemeinsam mit ihrer Mutter Hannelore Hoger vor der Kamera, wie z. B. in dem Film „Vier Meerjungfrauen“.

Nina Hoger wurde 1983 für den Film „Flucht nach vorn“ der Regisseurin Heidi Genée mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet und erhielt 2001 für ihre sensible Darstellung in Michael Verhoevens Film „Enthüllung einer Ehe“, der erstmals Transsexualität im deutschen Fernsehen thematisierte, den Robert-Geisendörfer-Preis.

2005 ging sie an der Seite von Jürgen Prochnow, Robert Stadlober und Zabine mit dem „Rilke Projekt – Zwischen Tag und Traum“, einer Mischung aus Gedichten über Liebe und Kindheit, Prosa-Texten und Briefen des Dichters, auf Tournee durch Deutschland.

Nina Hoger hat diverse eigene Leseabende im Repertoire, u. a. über die zwei bedeutenden Schriftstellerinnen Elke Lasker-Schüler und Hilde Domin.

Immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen schrieb sie ihr erstes Drehbuch „Ein Hundeleben“ für den WDR-„Tatort“, der von Manfred Stelzer in Szene gesetzt wurde und 2004 große Anerkennung fand.

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Karten: (030) 88 59 11 88
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