Max von Pufendorf
… 1976 in NRW geboren, in Berlin groß geworden, sagt über seine Arbeit als Schauspieler: „Je länger ich in diesem Beruf arbeite, umso mehr fasziniert er mich. Der tägliche Versuch, den richtigen Ton zu treffen, durchlässig für die Figur zu sein – darin steckt so viel Weisheit, an der man sich abarbeiten kann. Manchmal scheitert man, mal gelingt es einem. Und das Gelingen ist wie eine Droge.“ Nach dem Studium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch ging es für Max von Pufendorf direkt auf große Bühnen: Er spielte am Münchner Residenztheater und am Deutschen Theater, wo er mit Regisseuren wie Robert Wilson und Hans Neuenfels zusammenarbeitete. Danach zog es ihn vor die Kamera: Er war ein Selbstmörder in Jo Baiers „Das letzte Stück Himmel“ (2007), Kriegsreporter in „Waffenstillstand“ (2009), exaltierter Galerist in der Culture-Clash-Komödie „Familie verpflichtet“ (2015) oder der Widerstandskämpfer Hans von Dohnanyi in der Drama-Serie „Charité II“ (2018).
An der Komödie am Kurfürstendamm war Max von Pufendorf bereits in „Marie-Antoinette – oder Kuchen für alle!“ und in der Krimi-Komödie „Cluedo – Das Mörderspiel“ zu sehen. Er mag es, wenn die Zuschauer:innen im Theater ausgelassen lachen können, und sagt: „Ich finde es zum Niederknien schön, dieses Theatererlebnis, sowohl von unten als auch von oben.“ Für seine Interpretation von Jon Fosses Roman „Ich ist ein anderer“ erhielt er 2023 den Deutschen Hörbuchpreis. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.