Max Gertsch

Seit über 30 Jahren ist Berlin für Max Gertsch Heimat.
Direkt nach dem Schauspielstudium in seiner Geburtsstadt Bern kam er in den 1980er Jahren in die damals noch geteilte Stadt und war Ensemblemitglied unter Hans Neuenfels’ Intendanz an der Freien Volksbühne. Später gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Geschwister Pfister, gewann, damals noch im Quartett, den „Salzburger Stier“ und den Kritikerpreis der Berliner Zeitung.

Bekannt wurde er vor allem durchs Fernsehen in Erfolgsserien wie „Girl Friends“, „Dr. Psycho“, „Ladyland“, „Im Namen des Gesetzes“, „Weissensee“, „Der Kriminalist“, „Mord mit Aussicht“ und in mehreren „Tatorten“ verkörperte er immer wieder wechselnde Rollen und wurde für den Schweizer Kinofilm „Liebe Lügen“ beim Filmfestival Solothurn mit dem Preis des besten Schauspielers ausgezeichnet.

Auf Bühnen in Zürich, Hamburg, Düsseldorf, Bad Hersfeld, Tübingen und München gastierte er, oft in musikalischen Produktionen, spielte und sang Wilhelm in Tom Waits’ „Freischütz“-Adaption und Mackie Messer in „Die Dreigroschenoper“.
In Berlin stand er auf den Brettern der Schaubühne, der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, der Vagantenbühne, spielte an der Komischen Oper, dem Renaissance-Theater, steppte durchs Wintergarten-Varieté oder die Komödie am Kurfürstendamm. Zuletzt im Tipi am Kanzleramt, wo er, zusammen mit den Geschwister Pfister und Katharina Thalbach, in der Erfolgsproduktion „Frau Luna“ als Pannecke das Zelt in ein  „galaktisches Glitzer-Inferno“ verwandelte.


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