Max Gertsch

Schon während der Schauspielschule begann der Schweizer seine Theaterlaufbahn, im damals noch geteilten Berlin, an der Freien Volksbühne unter der Leitung von Hans Neuenfels. Nach Stationen an der Schaubühne und dem Landestheater Tübingen gehörte er 1991 zu den Gründungsmitgliedern der Geschwister Pfister und gewann mit dem Quartett sowohl den Salzburger Stier als auch den Kritikerpreis der Berliner Zeitung.

Seit fast 30 Jahren vor der Kamera, wurde er für seine Rolle des Bruno im Schweizer Kinofilm „Liebe Lügen“ als bester Schauspieler des Filmfestivals Solothurn ausgezeichnet und durch Erfolgsserien wie „Girl Friends“, „Dr. Psycho“, „Weissensee“, „Mord mit Aussicht“ oder „Tatort“ einem großen Fernsehpublikum bekannt.

Er stand auf den Brettern der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, der Komischen Oper, des Renaissance Theaters und spielte an der Komödie am Kurfürstendamm. Seine schauspielerische Bandbreite reicht von komisch bis ernst. Er liebt die Abwechslung und Verwandlung (bisheriger Höhepunkt: das Schweizer Musical „Bibi Balù“, in dem er in 16 verschiedene Rollen schlüpfte).

Zu seinem Repertoire gehören Rollen wie Danny in Dennis Kellys „Waisen“, Wilhelm in Tom Waits’ „Black Rider“ oder Mackie Messer in „Die Dreigroschenoper“ von Brecht/Weill.

Sein bisher „letzter Streich“: Als Pannecke in der Berlin-Operette „Frau Luna“ verwandelte er gemeinsam mit den Geschwister Pfister und Katharina Thalbach das Tipi am Kanzleramt allnächtlich in ein tobendes „Glitzer-Inferno“.


zurück