Leonhard Koppelmann
Produktionen
Blut ist eigentlich nichts für ihn: „Sonst hätte ich mich wie Peter damals erst mal dazu entschieden, Arzt zu werden. Aber schließlich wird auf der Bühne auch geschnitten, genäht und gelegentlich gestorben. ‚Dr. Jordan‘ hat mir dann sozusagen eine Konfrontationstherapie empfohlen, und jetzt machen wir ‚Dracula‘.“
Leonhard Koppelmann, geboren 1970 und „rheinisch by nature“, studierte Theaterregie an der Universität Hamburg. Schon während des Studiums begann er als Hörspielautor und Regisseur zu arbeiten. Inzwischen hat er mehr als 300 Hörspiele, Features und Podcasts produziert, zuletzt unter anderem Benedict Wells „Hard Land“, Emmanuel Carrières „V13“ und John Dos Passos‘ „Manhattan Transfer“. Als Theaterregisseur arbeitet er seit 15 Jahren regelmäßig mit Peter Jordan zusammen, zuletzt am St. Pauli Theater („Die Carmen von St. Pauli“) und am Schauspiel Frankfurt („Don Quijote“). An der Komödie am Kurfürstendamm inszenierte er bereits mit Peter Jordan „Marie-Antoinette – oder Kuchen für alle!“.
„Moment mal!“, lacht Koppelmann. „In dem Stück floss ja auch ordentlich Blut. Und es rollten Köpfe! Na gut, vielleicht bin ich doch ein Fan von Splatter. Aber vielleicht hat unser Dracula auch endgültig genug vom Blutsaugen und trinkt jetzt lieber Bordeaux? Eine gute Idee. Vielleicht nichts fürs Stück, aber auf jeden Fall für uns.“