Karina Krawczyk

… erhielt ihre Schauspielausbildung an der Internationalen Theaterschule Jacques Lecoq und am Théâtre du Soleil bei Ariane Mnouchkine in Paris. 1995 gab sie, ebenfalls in der Seine-Metropole, ihr Theaterdebüt unter der Regie von Alain Mollot am Théâtre de la Jacquerie. In ihrer Heimatstadt Berlin folgen bald darauf Rollen in „Ein Stück vom Paradies” und „Prophet Ilja”, beide im Theater Kreatur unter der Regie von Andrej Woron. Ihr Spielfilmdebüt gab Karina Krawczyk 1993 mit einer Hauptrolle im Fernsehfilm „Menschen sind wie Wölfe”. 1998 spielte sie Francis im gleichnamigen Film von Angelika Mönning, der im ZDF ausgestrahlt wurde. Erstmals auf der großen Kinoleinwand sah man sie in Sherry Hormanns „Widows” von 1997. Im gleichen Jahr besetzte Michael Hofmann sie in seinem Spielfilm „Der Strand von Trouville”. 1999 spielte Krawczyk dann in Peter Thorwarths „Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding” und übernahm die weibliche Hauptrolle im Kino-Actionthriller „Der Eisbär” von und mit Til Schweiger. Für das Fernsehen übernahm die Schauspielerin große Rollen, u. a. in „Der Sommer mit Boiler” (Regie: Anna Justice) und „Die Unbesiegbaren” (Regie: Jakob Schäuffelen) – beide 2000 – , im „Polizeiruf 110 – Die Frau des Fleischers” (2001, Regie: Peter Kahane) sowie in den Dramen „Der Morgen nach dem Tod” (2002, Regie: Sibylle Tafel) und „Das Herz ist rot” (2003, Regie: Christine Kabisch). In der Krimiserie „Einmal Bulle, immer Bulle” spielte sie 2004 eine Episodenrolle in der Folge „Die Stimme des Mörders”. Es folgten der Kinofilm „Heinrich der Säger” und ein Part in Gernot Krääs „Paulas Geheimnis” von 2006. In „Verrückt nach Clara – Ein Boot, ein Baby und die Ex” (2007) und „Flemming – Das Blut der Liebe” (2009) übernahm die Schauspielerin Episodenrollen. In Katharina Thalbachs Inszenierung von Oscar Wildes Komödie „Ernst – und seine tiefere Bedeutung” am Theater am Kurfürstendamm spielte Krawczyk im Winter 2006 die Rolle der Cecily Cardew. In der Spielzeit 2009/2010 stand sie hier in „Wie es euch gefällt”, ebenfalls unter Katharina Thalbach, wieder auf der Bühne. 2011 war Karina Krawczyk in Anna Justices „Die verlorene Zeit” erneut auf deutschen Kinoleinwänden zu sehen.

In der Krimiserie „Heiter bis tödlich: Koslowski und Haferkamp” spielte sie in der Folge „Geisterjäger”. Sie war unter der Regie von Holger Haase in der ARD Komödie „...und dann kam Wanda” als Maria zu sehen.

In der erfolgreichen ARD Serie „Mord mit Aussicht“ übernahm sie die Rolle der Danuta.
Es folgten verschiedene TV Produktionen, u. a. „SOKO Wismar“ und die Episode „Rachegelüste“ der ARD-Degeto-Reihe „Die Eifelpraxis“.

Karina Krawczyk lebt und arbeitet in Berlin.


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