Gottfried Greiffenhagen

1935 in Bremen geboren, studierte Jura, fing 1966 am Bremer Theater als persönlicher Referent von Kurt Hübner an, ging 1968 als Chefdisponent an die Freie Volksbühne Berlin und 1969 als Dramaturg nach Stuttgart. Von 1971 bis 1977 war er am Schauspielhaus Bochum Chefdramaturg und Stellvertreter des Intendanten Peter Zadek. Seitdem ist er freiberuflich als Dramaturg, Bearbeiter und Übersetzer tätig.

Als Dramaturg arbeitete er u. a. zusammen mit Peter Zadek („Hamlet“, „Baumeister Solness“, „Ghetto“), Jürgen Bosse („Jeder stirbt für sich allein“, „Peer Gynt“, „Joel Brand“), Niels-Peter Rudolph („Der Kirschgarten“, „Don Carlos“), Dieter Giesing („Geheime Verzückung“, „Held des Tages“), David Mouchtar-Samorai („Hochzeit“, „Heute wird improvisiert“), Anselm Weber („Don Juan und Faust“, „Wallenstein“), Michael Bogdanov („Peer Gynt“) und Daniel Karasek in Kiel.

Für die Bühne dramatisierte er u. a. Hans Falladas „Jeder stirbt für sich allein“ und Heinrich Manns „Professor Unrat“ (zusammen mit Peter Zadek), Raymond Chandlers „Der lange Abschied“, James Baldwins „Giovannis Zimmer“, Erich Kästners „Fabian“ und Irmgard Keuns „Das kunstseidene Mädchen“, das im magazin-Theater am Kurfürstendamm uraufgeführt wurde.

Die Liste der übersetzten Theaterstücke (meist zusammen mit seiner Frau Inge) reicht von Philip King bis Alan Ayckbourn, von Sophokles und Ibsen bis Tennessee Williams und Arthur Miller.

Gottfried Greiffenhagen starb 2013.

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