Edgar Selge

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… gehört zu den bedeutendsten Charakterdarstellern Deutschlands. 1948 geboren, wuchs er im ostwestfälischen Herford auf. Seine Schauspielausbildung schloss er 1975 an der Otto Falckenberg Schule in München ab. Zuvor studierte er Philosophie und Germanistik in München und Dublin sowie klassisches Klavier in Wien. Als Kommissar Jürgen Tauber in „Polizeiruf 110“ wurde er einem breiten Publikum bekannt. Es folgten Kino- und Fernsehfilme wie Helmut Dietels „Rossini - Oder die mörderische Frage wer mit wem schlief“ (1997), „Das Experiment“ (2001, Regie: Oliver Hirschbiegel), „Poll“ (2010, Regie: Chris Kraus), „Das Zeugenhaus“ (2014, Regie: Matti Geschonneck), „Der Fall Barschel“ (2015, Regie: Kilian Riedhof) oder Jan Josef Liefers Regiedebüt „Honecker und der Pastor“ (2022). Für seine Arbeit am Theater und vor der Kamera wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt für seinen Monolog als François in Michel Houellebecqs „Unterwerfung“ mit dem Theaterpreis Faust und als Schauspieler des Jahres. Der Roman wurde auch mit Edgar Selge in der Hauptrolle unter der Regie von Titus Selge verfilmt. 

Edgar Selge lebt mit der Schauspielerin Franziska Walser zusammen. Die beiden haben zwei Kinder. 2021 gab er mit „Hast du uns endlich gefunden“ sein hochgelobtes, literarisches Debüt, das seit seinem Erscheinen im Oktober auf der SPIEGEL-Bestsellerliste rangiert. 

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