Dominic Raacke

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… stammt aus einer Künstlerfamilie. Der Vater ist Industriedesigner und Dozent an verschiedenen Kunsthochschulen, die Mutter Haus- und Geschäftsfrau, später ist sie als freie Künstlerin tätig. Das Kreative liegt also nahe, Raacke zeichnet und bastelt viel, macht Hörspiele und dreht mit 9 Jahren seinen ersten Krimi, auf Super-8, Gesamtlänge zweieinhalb Minuten. Er wird Mitbegründer der Schul-Theatergruppe in seiner Heimatstadt Hanau, guckt viel Fernsehen, entdeckt das Kino und wird zum Cineasten. Nach einer Hospitanz an den Städtischen Bühnen Frankfurt geht er 19-jährig nach New York und beginnt ein Schauspielstudium am legendären Lee Strasberg Theatre Institute. Er bleibt länger als geplant und kehrt erst 1983 zurück nach Deutschland. Seine erste große Fernsehrolle hat er in der 10-teiligen Bergarbeitersaga „Rote Erde“. Für seinen Auftritt im TV-Thriller „Gambit“ wird er als bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet. Es folgen dutzende Filme, auch fürs Kino und Raacke wird ein viel gefragter Leading Man im deutschen Fernsehen. Für die ZDF-Serie „Um die 30“, für die er auch das Drehbuch schrieb, bekommt er zusammen mit Regisseur und Co-Autor Ralf Huettner den „Telestar“ für das beste Drehbuch. 1999 wird Raacke dann „Tatort“-Kommissar in Berlin. 14 Jahre lang ist er zusammen mit Boris Aljinovic der Frontmann des populären Hauptstadtduos. Erst spät hat er das Theater für sich entdeckt. Als letzte Premiere vor dem Abriss der traditionsreichen Komödie am Kurfürstendamm gab Raacke im März 2018 sein Theater-Debüt in Berlin. In der Beziehungskomödie „Die Niere“ spielte er zusammen mit Katja Weitzenböck, Jana Klinge und Romanus Fuhrmann. Das Stück geht Anfang 2020 auf große Deutschlandtournee. Mit „Skylight“ betritt er nun zum ersten Mal die heiligen Bretter des Schiller Theaters. 

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