Boris Aljinović

Der Schauspieler Boris Aljinović, 1967 in Westberlin geboren, begann nach seiner Schulzeit auf dem französischsprachigen Berliner Schiller-Gymnasium 1988 ein Studium der Anglistik und Romanistik, doch nach drei Jahren wechselte er zur Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Ost-Berlin. Nach dem Abschluss 1994 startete er seine Schauspielkarriere und wurde noch im selben Jahr am Theater der Stadt Cottbus engagiert. Bereits ein Jahr später kehrte er nach Berlin zurück, wo er als Mitglied des Renaissance Theater-Ensembles seine legendäre Verkörperung von Adolf Hitler in dem Stück „Noch ist Polen nicht verloren“ gab. Einem breiten Publikum wurde er vor allem als Berliner „Tatort“-Kommissar Felix Stark bekannt (2001-2014), doch daneben spielte er in zahlreichen Filmen, Serien und Theaterstücken mit und verleiht zudem auch vielen Hörspielen und Büchervertonungen seine Stimme. Für seine Rollen in „Mord auf Schloss Haversham“ und „Im Weißen Rössl“ am Renaissance Theater gewann er 2019 den Goldenen Vorhang und wirkte im gleichen Jahr bei den Nibelungenfestspielen in Worms an der Seite von Klaus Maria Brandauer, wo er die Rolle des Gernots spielte. Zuletzt war er 2020 und 2021 in zwei Teilen der Filmreihe „Polizeihauptmeister Krause“ in der ARD sowie aktuell in den Serien „Sisi“ (RTL) und „Souls“ (Sky) zu sehen.


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