Alina Levshin
Produktionen
… wurde 1984 in Odessa, der heutigen Ukraine, geboren. Mit sechs Jahren kam sie nach Berlin, wo sie im Kinderensemble des Friedrichstadt-Palast ihre Liebe zum Tanz und Spiel entdeckte: „Die Bühne hat mir so viel Freude gemacht, dass ich beschloss, damit weiterzumachen.“
Nach und auch während ihres Schauspielstudiums an der Konrad-Wolf-Hochschule Potsdam, stand Alina Levshin für mehr als 40 Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera, darunter in Dominik Grafs „Im Angesicht des Verbrechens“ (Nominierung als Beste Nachwuchsdarstellerin, Günther-Strack-Fernsehpreis), David F. Wnendts „Kriegerin“ (Auszeichnung als Beste weibliche Hauptrolle, Deutscher Filmpreis), „Davon willst Du nichts wissen“, „Unsere Väter, unsere Mütter“, „Alaska Johansson“ und Vanessa Jopps Komödie „Lügen und andere Wahrheiten“. Zuletzt war sie als Anwältin in dem ZDF-Thriller „Blutholz“ und als Regimegegnerin in Daniel Harrichs Politthriller „Am Abgrund“ zu sehen. Alina Levshin schätzt am Schauspiel vor allem die Körperlichkeit: „Meine Arbeit von ‚Kriegerin‘ und ‚Im Angesicht des Verbrechens‘ schallt noch immer in meinem Körper nach. Ob Kämpfen oder Tanzen, alles, was über das Sprechen hinausgeht und wo ich mich lebendig fühle, macht mir Spaß.“
Auf der Theaterbühne war Alina Levshin zuletzt 2015 zu sehen, als sie bei den Nibelungen-Festspielen in Worms die Rolle des Ortlieb verkörperte. Über „2:22 – Eine Geistergeschichte“ sagt sie: „Ich freue mich auf alles, auch auf die Sachen, von denen ich noch nicht weiß, dass sie passieren werden. Ich glaube, das Reizvolle ist, dass ich nicht so viel Theater gespielt habe, es aber eine meiner Leidenschaften ist und ich es schon sehr lange wieder machen wollte.“