Immer willkommen

Ortrud Wohlwend

... ist Charlottenburgerin und die Komödie am Kurfürstendamm ist ihr seit der Jugend vertraut. Mit ihren Eltern war sie bereits in den 70er Jahren zum ersten Mal hier. „Meine früheste Erinnerung ist ein Theaterbesuch mit meiner Mutter. Ich war damals 17 Jahre alt und habe mich mit meiner Mutter, die direkt von der Arbeit kam - sie war damals Verkäuferin – hier getroffen. Sie war so abgespannt, dass sie am Anfang der Inszenierung kurz eingeschlafen ist, aber trotzdem hat sie es wahnsinnig genossen.“

Besonders gern erinnert sich die Pressesprecherin der Berliner Stadtmission an gemeinsame Aktionen, die sie gemeinsam mit der Komödie am Kurfürstendamm realisieren konnte. „Im Jahr 2012 haben Sie Neuköllner Kindern und Ihren Eltern einen Theaterbesuch bei ´Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer´ ermöglicht. Das waren Familien, die aus Neukölln und Kreuzberg kamen. Einige Tage nach dem Theaterbesuch hat mich die Betreuerin angerufen, um mir zu sagen, dass es ein großes Abenteuer für die Beteiligten war. Die Kinder waren zum einen noch nie in Charlottenburg gewesen und zum anderen noch nie im Theater. Das war ein Highlight! Die Kinder konnten gar nicht fassen, was es alles noch auf der Welt gibt: Da war zum einen die weite Reise nach Charlottenburg und zum anderen das Theaterstück.“

Außerdem gefällt Ortrud Wohlwend, dass sich die beiden Theater zum größten Teil selbst finanzieren. Sie bedauert, dass die Häuser nie unter Denkmalschutz gestellt wurden und bewundert, dass trotz der unsicheren Zukunft immer weiter geplant wird. Sie spürt in dem Haus eine herzliche Verbundenheit und fühlt sich immer willkommen.

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