Nimmt Glücklichmacher mit nach Hause

Christian Regenbrecht

… war 2007 zum ersten Mal in der Komödie am Kurfürstendamm, um sich „Wie es Euch gefällt“ mit Katharina Thalbach anzusehen. Das war auch sein erstes Theatererlebnis in Berlin. „Seitdem besuche ich das Haus sehr gerne“, erzählt er. So hat er sich 2012 auch „Der Raub der Sabinerinnen“ mit Kathi Thalbach angesehen. Damals spielte sie trotz großer Schmerzen, denn sie war angefahren worden. „Das zeigt, dass sie für die Sache brennt. Sie denkt ja auch gar nicht darüber nach, was für Konsequenzen das für morgen hat“, gibt er zu bedenken. Und erklärt: „Ich habe hier gelernt, dass die Schauspielerei ein grundsolider Beruf ist.“ Ihn begeistert natürlich aber an Schauspielern, „dass sie nicht nur ihren Job machen, sondern für ihre Kunst leben.“ Da erkennt der Naturwissenschaftler eine Menge Parallelen zu seinem Beruf. „Sowohl in der Naturwissenschaft als auch am Theater zählt natürlich Talent“, ist er überzeugt, „aber was nützt Talent, wenn man nichts draus macht“, findet er, „außerdem ist die Wissenschaft natürlich auch ein Kreativjob. Man muss sich Experimente überlegen, irgendwann muss man seine Ergebnisse präsentieren und eine Geschichte daraus machen.“ Zum Ende des Gesprächs macht Christian Regenbrecht uns ein tolles Kompliment: „Jeden Abend, wenn ich hier war, bin ich glücklich herausgekommen“, erzählt er. Manchmal nimmt er sogar einen Glücklichmacher mit nach Hause. So aus „Der Raub der Sabinerinnen“ den Satz:  „Gucke da, Kakadu“. Damit kann er seine Lebensgefährtin immer wieder aufheitern. „Das ist Balsam für die Seele“, findet er.

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