Fasziniert vom Kudamm

Doris und Carsten Jenß

… haben die Komödie am Kurfürstendamm in einer „Langen Nacht der Theater“ für sich entdeckt. Carsten Jenß verbindet mit dem Kudamm etwas ganz Besonderes: „Ich bin als Vierjähriger mit meinen Eltern nach Franken gezogen“, erzählt er, „später bin ich immer wieder – auch für Ferienjobs - nach Berlin zurückgekehrt. Das erste, was ich gemacht habe, wenn ich nach Berlin kam, war, auf den Kurfürstendamm zu fahren- ganz langsam. Dort gab es die großen Lichter und die Bühnen. Das war einfach faszinierend. Damals war ich noch nicht hier im Theater, aber ich kannte die Häuser natürlich“, erinnert er sich.

2009 bewarb Carsten Jenß sich in Berlin und pendelte dann drei Jahre lang zwischen Berlin und Nürnberg. 2012 zogen die Jenßens dann endgültig nach Berlin. Einer der Beweggründe für das Paar war das kulturelle Angebot der Hauptstadt.

Carsten Jenß freut sich darüber, in der Komödie am Kurfürstendamm namhafte Schauspieler, die er sonst nur im Fernsehen sieht, erleben zu können. Tief beeindruckt hat ihn eine Sonderveranstaltung zum Erhalt der Berliner Gaslaternen mit Ilja Richter, bei der zum Beispiel auch Thomas Quasthoff auftrat. Das hat ihn dazu bewogen, zum ersten Mal in seinem Leben an einer Demonstration teilzunehmen – zum Erhalt der Berliner Gaslaternen.

Doris Jenß mag Katharina Thalbach: „Obwohl sie eine ganz kleine Person ist, ist sie wahnsinnig präsent“, findet sie.

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