An Silvester bei -25 C bei „Pension Schöller“

Anne und Frank Losensky

… haben ein ganz besonderes Verhältnis zur Komödie am Kurfürstendamm. Ihr Sohn arbeitet hier. Das Theater jedoch kannten sie schon, bevor er anfing, hier zu arbeiten, denn sie kommen schon seit über 20 Jahren in die Komödie am Kurfürstendamm. Sie finden: Es ist das berlinischste Theater der Stadt. Das gefällt ihnen, denn sie sind selbst Berliner. Aber manchmal machen sie auch Abstecher in die Partnertheater. So waren sie bereits schon einmal in der Komödie Dresden, die lange Zeit von Jürgen Wölffer geleitet wurde. Auch die Komödie Winterhuder Fährhaus, deren Geschäftsführer Wölffer senior immer noch ist, kennen sie. Sowohl Anne als auch Frank Losensky erinnern sich gerne an einen Silvesterabend, den sie hier verbracht haben: draußen waren es -25 Grad und drinnen gab´s „Pension Schöller“. Frank Losensky ist auch ein großer Fan der Berlin Comedian Harmonists und findet: „Die können ja gar nicht woanders auftreten. Nachgemachte gibt es überall.“ Aber hier in der Komödie treten die auf, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass das Theaterstück „Veronica, der Lenz ist da“ seit der Uraufführung an der Komödie am Kurfürstendamm 1997 eine solche Erfolgsgeschichte geschrieben hat. Anne Losensky findet bemerkenswert: „dass sich die beiden Boulevardtheater fast ausschließlich selbst finanzieren.“ Recht hat sie, ist doch jeder verkaufte Platz in der Komödie am Kurfürstendamm mit ungefähr einem Euro subventioniert.

Zum Ende des Gesprächs wünscht das Paar, dass man hoffentlich gemeinsam den 100. Geburtstag der Komödie feiern kann.

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