In der Pause reingeschlichen

Theresa Drews und ihre Tochter Mathilda

Theresa Drews hat sich ihren ersten Besuch in der Komödie am Kurfürstendamm erschummelt: „Ich bin mit meinem damaligen Freund am Kudamm langflaniert. Es war Pause und die Leute standen auf der Straße. Da haben wir uns dann reingeschlichen. Vorher hatten wir uns noch eine Himbeerbowle gekauft. In das Stück bin ich nicht so richtig reingekommen, denn ich hatte ja den ersten Teil verpasst, aber die Atmosphäre war so toll. Man hatte wirklich das Gefühl: Das ist Berlin. Ich bin ja von außerhalb und war zu dem Zeitpunkt ungefähr sechs Jahre in Berlin. Was ich an der Komödie so liebe, sind die Räumlichkeiten. Der Samt, die Kristalllüster, das ist unglaublich. Das ist wirklich schön. Man spürt hier einfach so eine Leidenschaft fürs Theater. Hier wird Boulevardtheater gemacht und das hat seine Berechtigung. Das ist genau das, was ich abends, wenn ich hier bin, so liebe: dass man den Alltag draußen lässt und immer ein Stück weit von sich selbst weggeführt wird – in eine ganz andere Welt.“

Mathilda Drews stimmt ihrer Mutter zu. Bei den Lieblingsschauspielerinnen gehen die Meinungen der beiden allerdings auseinander. Während sie sich als Fan von Katharina Thalbach outet, nennt Theresa Drews Johanna von Koczian und Hansi Jochmann. Bei den Lieblingsstücken allerdings gibt es wieder eine Gemeinsamkeit: Auf „Der Raub der Sabinerinnen“ können sich beide einigen. 

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