Paradiso
"Paradiso" - die Geschichte zweier Frauen, erzählt mit viel Sprachwitz und einer sehr humorvollen Sicht auf die Dinge © Thomas Grünholz

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Paradiso

von Lida Winiewicz, Bearbeitung: Mathias Lefèvre, Berliner Fassung: Helmut Baumann

 

Deutsche Erstaufführung - bis 27. Mai 2012 in der Komödie am Kurfürstendamm

Eine Bank im Park. Martha ist knapp 80 und wohlsituiert. Die ehemalige Schuldirektorin ist humanistisch gebildet, Mitglied des Vereins zur Wiedereinführung der lateinischen Messe, eloquent und daran gewöhnt, den Ton anzugeben. Eines Tages trifft sie auf die 30 Jahre jüngere Vicky. Die arbeitslose Krankenschwester ist eher schlicht, strickt für ihr Leben gern und versucht ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Sterbeversicherungen aufzubessern. Weil beide merken, dass sie voneinander profitieren könnten, nähern sie sich einander zaghaft an. Im Lauf der Zeit entwickeln die beiden eine tiefe Verbundenheit und verleben eine wunderbare Zeit miteinander, bis das Schicksal die Karten neu mischt …
Lida Winiewicz hat mit „Paradiso“ eine bissige Komödie geschrieben und mit Martha und Vicky zwei Figuren erfunden, die eigensinnig und nachgiebig, schonungslos und verletzlich, liebenswert und egoistisch eben zutiefst menschlich sind.

Unter der Regie von Helmut Baumann spielen Hansi Jochmann und Christine Ostermayer.

Spieldauer: 2 Stunden, eine Pause

 
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