„Sonnabend, 15.08.09
Wir waren voller Erwartung hinsichtlich der komödiantischen Umsetzung dieses sehr gelobten Stückes, waren jedoch etwas enttäuscht, da wir Vergleiche zogen zur Aufführung "Pension Schöller". Bis zur Pause kam im Publikum keine besondere Stimmung auf, vielleicht lag es an fehlenden komödiantischen Höhepunkten im Vergleich zur zweiten Hälfte und auch an der sehr ungewohnten Kostümierung, die wohl viele irritierten. Es hätte wahrscheinlich in den ersten Szenen noch deutlicher herausgestellt werden müssen, wieso die Schauspieler alle in Unterwäsche agierten. Trotzdem: uns wird die Inszenierung, gerade auch wegen der ungewöhnlichen Bekleidung, lange im Gedächtnis bleiben.”

Jochen Senf als Eduard Burwig und Ingrid Mülleder als Emma Klinke in "Die spanische Fliege". © Bernd Böhner
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Die spanische Fliege
Schwank von Franz Arnold und Ernst Bach
„Es war ein unterhaltsamer Abend mit zwei Einschränkungen: Der Regieeinfall, wonach die Darsteller im ersten Teil in Unterwäsche auftraten, ist völlig missraten und hatte nicht einmal einen minimalen Heiterkeitswert. Und - bei aller Achtung vor dem bekannten Charakterdarsteller Michael Altmann -, wer Willy Millowitsch in der Rolle des Ludwig Klinke gesehen hat, konnte bei Altmanns Passagen nicht lachen.”
„Ein köstlicher Abend, mit hervorragenden Darstellern. Hier kann man wirklch von Herzen lachen, besonders gut und urkomisch der junge Schauspieler, der den Sachsen spielt.
Unerfindlich ist allerdings, warum die Schauspieler im ersten Teil in Unterwäsche spielen mussten.
Herbert”
Unerfindlich ist allerdings, warum die Schauspieler im ersten Teil in Unterwäsche spielen mussten.
Herbert”
„Wir haben gestern die Vorstellung sehr amüsiert verfolgen können.
Man möchte keinen Schauspieler unerwähnt lassen, denn alle waren sie wunderbar. Michael Altmann brilliert in seiner Rolle. Und sehr viel Freude haben wir auch bei Christian Kühn als Heinrich Meisel erleben dürfen. Wir freuen uns auf sein Soloprogramm "Restlos ausverkauft"”
Man möchte keinen Schauspieler unerwähnt lassen, denn alle waren sie wunderbar. Michael Altmann brilliert in seiner Rolle. Und sehr viel Freude haben wir auch bei Christian Kühn als Heinrich Meisel erleben dürfen. Wir freuen uns auf sein Soloprogramm "Restlos ausverkauft"”
„Inhalt gut, Darsteller mäßig , Kostüme im ersten Teil katastrophal - Für ein Theater der Weltstadt Berlin unwürdig.”
Lieber Herr Dilling, schade, dass Ihnen die Inszenierung nicht besonders gefallen hat. Aber wie Sie an den anderen Gästebuchkommentaren sehen, gibt es durchaus auch andere Meinungen zum Stück.
„... und wieder einmal die ´Spanische Fliege´...
Mit spannender Erwartung verfolgten wir die Premiere der beliebten Komödie. Insbesondere die oftmals von uns
geschätzte alternative Regiearbeit eines J. Wölffers machte uns neugierig. Wir wurden ausgiebig belohnt und erlebten eine
sehr amüsante und fast immer mit Liebe inszenierte Aufführung.
Der ´Schwank´ wird in flüssigem, ja fast rasantem Tempo durchgespielt.
Überzeugen können alle Mitwirkenden, überragend steht allerdings
Michael Altmann da, der die Rolle des Senffabrikanten Klinke in seiner
besonderen schauspielerischen Art wurderbar auslebt.
Brilliant ist ebenfalls Ingrid Mülleder als biedere Frau Klinke, die ihre Rolle mit Perfektion spielt.
Das Bühnenbild dagegegen ist eher schlicht und einfach. Etwas mehr Liebe zum Detail würde sicherlich von Vorteil sein.
Es liegt an der Vorlage, dass uns das ´Finale´ eher missfällt, denn innerhalb von wenigen Minuten löst sich das Chaos auf und das ´Happy-End´ ist mit einem ´Paukenschlag´ Realität.
Die Erlösung der Spannung kommt für das Publikum sehr schnell und plötzlich, da hätte am Ende ein bischen Regiearbeit Wunder wirken können.
Diese Inszenierung ist zwar kein Muss für den Boulevard-Freund, aber sie ist emfehlenswert für jeden, der sich einen lustigen Abend gönnen möchte und
natürlich für jeden, der ´Die Spanische Fliege´ noch aus keiner anderen Aufführung kennt !”
Mit spannender Erwartung verfolgten wir die Premiere der beliebten Komödie. Insbesondere die oftmals von uns
geschätzte alternative Regiearbeit eines J. Wölffers machte uns neugierig. Wir wurden ausgiebig belohnt und erlebten eine
sehr amüsante und fast immer mit Liebe inszenierte Aufführung.
Der ´Schwank´ wird in flüssigem, ja fast rasantem Tempo durchgespielt.
Überzeugen können alle Mitwirkenden, überragend steht allerdings
Michael Altmann da, der die Rolle des Senffabrikanten Klinke in seiner
besonderen schauspielerischen Art wurderbar auslebt.
Brilliant ist ebenfalls Ingrid Mülleder als biedere Frau Klinke, die ihre Rolle mit Perfektion spielt.
Das Bühnenbild dagegegen ist eher schlicht und einfach. Etwas mehr Liebe zum Detail würde sicherlich von Vorteil sein.
Es liegt an der Vorlage, dass uns das ´Finale´ eher missfällt, denn innerhalb von wenigen Minuten löst sich das Chaos auf und das ´Happy-End´ ist mit einem ´Paukenschlag´ Realität.
Die Erlösung der Spannung kommt für das Publikum sehr schnell und plötzlich, da hätte am Ende ein bischen Regiearbeit Wunder wirken können.
Diese Inszenierung ist zwar kein Muss für den Boulevard-Freund, aber sie ist emfehlenswert für jeden, der sich einen lustigen Abend gönnen möchte und
natürlich für jeden, der ´Die Spanische Fliege´ noch aus keiner anderen Aufführung kennt !”
