Gentleman in misslicher Lage. Ingolf Lück spielt Richard Hannay. © Thomas Grünholz
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Die 39 Stufen
Kriminalkomödie von John Buchan und Alfred Hitchcock
Im Theater am Kurfürstendamm rollt ein Hitchcockfilm als Bühnenwerk ab und das nimmt Ihnen den Atem. [...] Wir erleben gut zwei Stunden erfolgreiches, temporeiches, humorvolles, kurz perfektes Theater im Kurfürstendamm-Haus. [...] Hier bewältigen nur Vier die komplette Besetzungsliste, springen von Rolle zu Rolle, sprechen einen Dialog mit verstellter Stimme und wechselnden Kopfbedeckungen, es ist nicht zu überbieten, der „Klamauk“ macht ihnen Spaß und der springt auf uns über, wir schwelgen, lachen, klatschen und würden gerne die ganze Komödie noch einmal sehen.
Peter Bosse, Spreeradio, 28. September 2008
Pastewka [war] bei der gestrigen Premiere der Bühnen-Version des Hitchcock-Klassikers „Die 39 Stufen“ glücklich, dass er sich mal wieder so richtig amüsieren konnte und nicht etwa Begeisterung heucheln musste. [...] Seine Begründung, die – gemessen an den Zuschauerreaktionen (es gab immer wieder Szenenapplaus und am Ende minutenlang Beifall) – mehrheitsfähig sein dürfte: „Das Stück ist schweinekomisch. Und die vier Schauspieler sind großartig.“
Andreas Kurtz, Berliner Zeitung, 29. September 2008
Einer der wenigen Fälle, bei dem die sprichwörtlich vielen Köche den Brei mal nicht verdorben haben. [...]
Ingolf Lück, unser Mann von der TV-Comedy, spielt mit Zack und Pepp den gewieften Gentleman. Elastisch hangelt er sich durch alle Abenteuer. Die nette Nicola Ransom, Oliver Dupont und vor allem der rollenwendige Alexis Kara sind seine komödiantischen Mitstreiter. Alle haben Juckpulver in Armen und Beinen. [...] Die Chose hat tolles Tempo. Man muss Hitchcocks Film auch gar nicht kennen, um sich den parodistischen Spaß schmecken zu lassen.
Ingolf Lück, unser Mann von der TV-Comedy, spielt mit Zack und Pepp den gewieften Gentleman. Elastisch hangelt er sich durch alle Abenteuer. Die nette Nicola Ransom, Oliver Dupont und vor allem der rollenwendige Alexis Kara sind seine komödiantischen Mitstreiter. Alle haben Juckpulver in Armen und Beinen. [...] Die Chose hat tolles Tempo. Man muss Hitchcocks Film auch gar nicht kennen, um sich den parodistischen Spaß schmecken zu lassen.
Peter Hans Göpfert, Berliner Morgenpost, 30. September 2008
Ingolf Lück schafft das Unmögliche: Hitchcocks Thriller „Die 39 Stufen“ 1:1 auf die Bühne zu bringen, samt Verfolgungsjagden auf Zugdächern und einem Mini-Auftritt von Meister Alfred persönlich. Lück und seine drei tollen Mitstreiter (Nicola Ransom, Alexis Kara, Oliver Dupont) setzen auf Stummfilm-Slapstick, den Witz der Beschränkung und verrücktes Tempo. Super!
Martina Kaden, BZ, 30. September 2008
Die Comedyversion von Alfred Hitchcocks berühmtem Thriller sorgt bereits am Broadway für Begeisterungsstürme. Und wird auch Berlin erobern. [...] In aberwitzigem Tempo und mit verblüffenden Effekten verändern sich die Orte und mit ihnen die Akteure. [...] Slapstick satt, ironische Nostalgie und tonnenweise Ideen – so originell war Krimikomödie lange nicht mehr!
Gerd Hartmann, zitty, 9. – 22. Oktober 2008
Das ist rabenschwarze Satire und selbstironische Persiflage, große Unterhaltung und eine gekonnte Lektion über die Möglichkeiten der Theaterfantasie.
Frank Dietschreit, kulturradio, 05. Januar 2009
Lachtränen provoziert [...] die Bühnenfassung des Hitchcock-Films "Die 39 Stufen" im Theater am Kurfürstendamm. [...] Die Story um einen unfreiwilligen Agenten läuft wie am Schnürchen ab. Clou sind die Akteure. Angeführt von dem fernsehbekannten Komiker Ingolf Lück entfachen sie einen Boulevard-Spaß der Sonderklasse. Dabei haben sie nur eins im Sinn: das Publikum prachtvoll zu unterhalten. Das gelingt mit intelligentem Witz und schauspielerischer Klasse.
Peter Claus, Die Rheinpfalz, 05. Dezember 2008
