Uwe Ochsenknecht

Schon im Alter von 14 Jahren war Uwe Ochsenknecht klar, dass er Schauspieler werden wollte. Obwohl seine Eltern von der Idee keineswegs begeistert waren, setzte er seinen Willen durch, bewarb sich an der renommierten Westfälischen Schauspielschule in Bochum und setzte sich durch. Nach seiner Ausbildung wurde er schnell zu einem gefragten Theaterschauspieler und arbeitete unter anderem am Nationaltheater Mannheim, dem Schauspielhaus Bochum, dem Schauspielhaus Wuppertal und dem Hamburger Schauspielhaus. Parallel dazu fasste er Fuß im Filmbereich: Mit Rollen in Fernsehfilmen wie „Die Straße“ (1978), Uli Edels Zweiteiler „Das Ding“ (1979) und Wolfgang Petersens „Das Boot“ machte er Regisseure und Publikum auf sich aufmerksam. 1985 bekam er seine erste Auszeichnung: den Darstellerpreis des Verbandes der Deutschen Film- und TV-Regisseure für „Vergeßt Mozart“. Der ganz große Durchbruch kam im selben Jahr mit Doris Dörries Komödie „Männer“ und damit auch der Bundesfilmpreis. Dörrie besetzte ihn auch in ihrer Komödie „Geld“. 1992 überzeugte Uwe Ochsenknecht in Helmut Dietls oscarnominierter Satire „Schtonk“ in der Hauptrolle des Fälschers Fritz Knobel. Im selben Jahr veröffentlichte er seine erste Single „Only one Woman“ vom nachfolgenden Album „Ochsenknecht“. Zwei Jahre spät erschien sein zweites Album „Girls Crossing“, das mit dem Goldenen Löwen von RTL ausgezeichnet wurde. 1997 folgte sein erstes deutschsprachiges Album „O-Ton“.

Für den Film „Weihnachtsfieber“ von Paul Harather wurde Uwe Ochsenknecht wieder für den Bundesfilmpreis nominiert. Im selben Jahr stand er im Musical „Dracula“ auf der Bühne. Das Jahr 2000 brachte einen Preisregen: In Doris Dörries „Erleuchtung garantiert“ stand er als Workaholic, der in einem japanischen Zen-Kloster wieder zu sich findet, vor der Kamera und wurde dafür mit dem Bayerischen Filmpreis geehrt. Für Tomy Wigands „Fussball ist unser Leben“, in dem er einen Schalke-Fan spielte, bekam er den Bundesfilmpreis. Hark Bohms Fernsehzweiteiler „Vera Brühne“ brachte ihm ein Jahr später den Deutschen Fernsehpreis ein.

2003 spielte Uwe Ochsenknecht an der Seite von Joseph Fiennes in „Luther“. In dem Jahr startete auch die Filmreihe „Die Wilden Kerle“, für die er gemeinsam mit seinen Söhnen Wilson und Jimi vor der Kamera steht.

2005 kam Helmut Dietls Film „Vom Suchen und Finden der Liebe“ heraus, für den Uwe Ochsenknecht erneut für den Bundesfilmpreis nominiert wurde. Es folgte der Kinofilm „Lauf um Dein Leben“, in dem er als Trainer eines Triathlonathleten glänzte.

Mit Lars Becker, einem seiner Lieblingsregisseure, drehte er u. a. „Schade um das schöne Geld“, „Amigo, Ankunft bei Tod“, „Die Geisterfahrer“ und „Schief gewickelt“.

Til Schweiger besetzte ihn in „Zweiohrküken“ als Flirtlehrer.

In der ARD-Krimikomödienreihe „Der Bulle und das Landei“ ermittelt er als Kommissar Killmer im idyllischen Monreal in der Eifel – unfreiwillig, denn er ist aus der Großstadt dorthin strafversetzt worden. Im Kino war er zuletzt in „Ludwig II.“, „Das kleine Gespenst“ und in „Kleine Morde“ zu sehen.

Demnächst kommt der holländische Kinofilm „Nena“ heraus, in dem er einen MS-kranken Mann spielt, der einen großen Vater-Tochter-Konflikt auszutragen hat.

In „Scheidungsfront“, der in diesem Jahr im Fernsehen ausgestrahlt wird, spielt er einen Mann, der mit ungewöhnlichen Mitteln darum kämpft, seine Familie zurückzugewinnen. Weihnachten 2014 sendet das ZDF den Film „Zeit der Zimmerbrände“, in dem Uwe Ochsenknecht als Eishockeytrainer zu sehen ist.

Foto (c) Michael Petersohn www.polarized.de

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