Sabine Urig

Die gebürtige Saarländerin erhielt ihre Ausbildung an der Schauspielschule Genzmer in Wiesbaden und an der Theaterwerkstatt Mainz. In der Folgezeit war sie an verschiedenen Bühnen tätig, z.B. an den Kammerspielen Mainz, dem BKA Berlin, dem Jungen Theater Berlin, dem Hans-Otto-Theater Potsdam, dem Renitenztheater Stuttgart und der Vaganten Bühne Berlin. Auf der Bühne spielte sie u.a. die Frau Peachum in der „Dreigroschenoper“, Kalonike in „Lysistrata“, Dora in „Die Gerechten“, Faust in „Faust III“, Penelope in „Odyssee“ und Hilde in „Zwei nach Hawaii“. Seit 1993 ist sie auch in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen u.a. in „Ich habe Nein gesagt“ von Markus Imboden, „Familie Heinz Becker“ von Gerd Dudenhöffer, „Storno“ von Elke Weber-Moore, „Mondscheintarif“ von Ralf Huettner, „Hat er Arbeit“ von Kai Wessel, „Das verflixte 17. Jahr“ von Hermine Huntgeburth, „Tach Herr Doktor“ von Gernot Roll, „Edel&Starck“ von Udo Witte, „Tatort – Steinhart“ von Thomas Freundner , „Die Nacht der großen Flut“ von Raymond Ley und „FC Venus“ von Ute Wieland. In dem Film „Mein unbekannter Ehemann“ von Andreas Dresen, der den Förderpreis des Max-Ophüls-Festivals 1994 in Saarbrücken gewann, spielte sie die weibliche Hauptrolle. 2004 wurde sie für „Familie Heinz Becker“ von Gerd Dudenhöffer, in der sie die Hilde Becker spielt, mit dem Deutschen Comedy Preis (Beste Serie) ausgezeichnet. In Andreas Schmidts Inszenierung von „Die sieben Todsünden“ begeisterte sie Anfang des Jahres als zu hysterischen Anfällen neigende Mutter.

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