Martin Maria Blau

wurde 1960 in München geboren. Bereits während der Schulzeit verbrachte er viel Zeit im Kino und im Theater. Als Siebenjähriger hatte er sein erstes Kinoerlebnis: „Das Dschungelbuch“. Das bahnbrechende dann mit 14 Jahren: „Amarcord“ von Federico Fellini. Ab da gab es kein Halten mehr. Noch während der Schulzeit nahm er Schauspiel-, Pantomimen- und Tanzunterricht. Anfang der 80er Jahre ging er nach Paris, wo er unter anderem die École Jacques Lecoq sowie die École Gaulier/Pagneux besuchte. In dieser Zeit begegnete er einer Persönlichkeit, die ihn in hohem Maße inspirierte: Peter Brook.

Wieder zurück in Deutschland folgten zunächst Schauspielrollen in Filmen wie „Ginger und Fred“ (Federico Fellini), „Europa, Europa“ (Agnieszka Holland), „Die Zweite Heimat“ (Edgar Reitz), „Bestiarium“ (Maria Cristina Hervas), „Marie s’en va-t-en guerre“ (Daniel Delrieux) sowie in Fernsehfilmen und TV-Serien („Tatort“ etc.).

Nach Regieassistenzen und Hospitanzen in Paris, München und Berlin u. a. bei Peter Zadek, setzte er seine erste Inszenierung in Hamburg um: eine Adaption von Eichendorffs „Aus dem Leben eines Taugenichts“ mit Gustav Peter Wöhler in der Hauptrolle. Inszenierungen an verschiedenen Theatern in Hamburg, München und Berlin folgten.

Zeitgleich führte ihn seine Zusammenarbeit mit einem Münchner Künstler in die Welt der bildenden Kunst. Es entstanden zahlreiche Performance-Installationen in München, Paris, Kassel und Berlin.

Sein erster Kontakt mit Kabarett und Comedy war die Regie für ein Soloprogramm mit Dirk Bielefeldt, alias Herr Holm.

Im Laufe der Jahre entstanden u. a. Inszenierungen der Soloprogramme von Alfons (NDR), Heino Trusheim, Michael Ehnert (Deutscher Kabarettpreis, Prix Pantheon 2005, Knurrhahn 2009), Kalle Pohl, Axel Pätz, Andrea Badey sowie Kerim Pamuk. Blau lernte, dass die meisten Comedians von der sogenannten Hochkultur unterschätzt werden.

Seit 2007 arbeitet er auch mit Marc Schnittger, einem Meister des Figurentheaters.

Martin Maria Blau lehrte unter anderem am Institut für Institut für Musiktheaterregie der Universität Hamburg und ist ständiger Dozent an der Schule für Schauspiel Hamburg, die er mit aufgebaut hat.

Seine Liebe und Neugier für das Theater liegt jenseits von Genre-Kategorien. Musik- und Figurentheater, Kunst-Performance, Kabarett, Tragödie und Komödie. Hauptsache: Theater.

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