Karl Ernst Horbol

wurde in Grevesmühlen, Mecklenburg, geboren. Er studierte von 1975 bis 1979 an der Leipziger Theaterhochschule. Seine Schauspielerkarriere begann in den 70er Jahren am Staatstheater in Dresden, u. a. unter der Regie von Ekkehard Dennewitz und Klaus-Dieter Kirst. Nahezu zeitgleich startete er 1977 seine filmische Laufbahn in der ehemaligen DDR. Er wirkte beispielsweise in den DEFA-Filmen „Addio piccola mia“ von Lothar Warnecke oder 1978 in „Komödianten Emil“ von Joachim Hasler mit. Von 1984 bis 1987 war er Kabarettist an der Distel in Berlin. Danach arbeitete er bis zur Wende als Autor, Schauspieler und Moderator beim DDR-Fernsehen. Unter anderem spielte er die Hauptrolle in dem von ihm selbst verfassten Fernsehspiel „Haushaltsauflösung“. Auch spielte er die männliche Hauptrolle in der Fernsehserie „Familie Maxi Moritz“. Nach der Wende folgten kleinere Film- und Fernsehauftritte, darunter Episodenrollen in den erfolgreichen Krimiserien „Polizeiruf 110“ und „Tatort“ sowie 2005 in der Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Von 1996 bis 2004 arbeitete er bei FAB, wo er Sendungen wie „Nachtschau“ oder „Casa“ moderierte. Doch der Bühne blieb er stets treu. So spielte er u. a. bei den Festspielen in Bad Hersfeld 1990 den Ruprecht in Kleists „Der zerbrochene Krug“ oder in „Der Menschenfeind“ von Enzensberger, an den Kammerspielen Düsseldorf. In Berlin trat er 2000 in einer Eigenproduktion von Patrick Süßkinds „Der Kontrabaß“ auf.

Seit 1999 war Karl E. Horbol mit den Berlin Comedian Harmonists und „Veronika, der Lenz ist da – Die Comedian Harmonists“ auf Tournee durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Luxemburg.

Zudem ist er seit 2001 als Darsteller in diversen Stunt–Shows tätig und arbeitet als Sprecher bei dokumentarischen Fernseh- und DVD-Produktionen. 2004 erschien sein erster Roman „Alienus Alifer“.

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