Karin Boyd

Die gebürtige Berlinerin deutsch-amerikanischer Herkunft hat sich sowohl als Schauspielerin wie auch als Theaterregisseurin einen Namen gemacht. Parallel zu ihrer Schauspielausbildung an der Staatlichen Schauspielschule in Rostock absolvierte sie eine Gesangsausbildung im Fachbereich Chanson. Ihr erstes Engagement band sie für zehn Jahre an das Berliner Maxim-Gorki-Theater. Ihren internationalen Durchbruch hatte sie 1981 in der Rolle der Tänzerin Juliette Martens in Istvn Szabs Oscar-prämierten Film „Mephisto“ an der Seite von Klaus Maria Brandauer.

Karin Boyd spielte Hauptrollen in unzähligen Theaterstücken. Bei den Festspielen in Bad Hersfeld, wo sie u. a. als Generalswitwe Frau von Cypressenburg in Nestroys „Der Talismann“ und als Zerbinette in Molires „Die Streiche des Scapin“ auftrat, wurde sie 1993 für ihre Interpretation der beiden Rollen mit dem Hersfeld-Preis ausgezeichnet.

Zu ihren Regiearbeiten zählen „Die Eule und das Kätzchen“ von Bill Manhoff, Mastrosimones Kammerspiel „Tagträumer“ und Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“. Die von ihr inszenierte Komödie „Hotel Mimosa“ von Pierre Chesnot in der Komödie im Max 2 in München wurde mit dem AZ-Stern und der TZ-Rose prämiert.

Boyd war in vielen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen: u. a. in der mit dem Grimme Preis ausgezeichneten Serie „Nur eine kleine Affäre“.

Caroline Link engagierte sie 2008 für ihren Kinofilm „Im Winter ein Jahr“.

Foto (c) Henry Husen

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