Herbert Herrmann

… machte ursprünglich eine Lehre als Schriftsetzer und Grafiker, bevor er sein Studium an der Schauspielschule Zürich aufnahm. Vielleicht war es diese erste Ausbildung in der „Schwarzen Kunst“, die seinen Hang zur Perfektion und Präzision förderte und ihn innerhalb weniger Jahre zu einem der beliebtesten und erfolgreichsten Schauspieler werden ließ.

Sein erster großer Erfolg war die ZDF-Serie „3 sind einer zuviel“, daran schloss sich der Film „Fleisch“ von Rainer Erler (mit Jutta Speidel) an. Die Dreharbeiten fanden in den USA statt.

Es folgte die ZDF-Serie „Ich heirate eine Familie“ mit Peter Weck und Thekla Carola Wied.

Danach kam der „Hexenschuss“ mit Susanne Uhlen, Hans Clarin und Helmut Fischer, der ein Stück deutscher Fernsehgeschichte geworden ist.

Darüber hinaus prägte die Zusammenarbeit mit Lilli Palmer, Bernhard Minetti, Werner Hinz und Gustav Knuth seine künstlerische Persönlichkeit und Laufbahn.

Wolfgang Spier entdeckte ihn für die Komödie.

Hier war insbesondere die Zusammenarbeit mit ihm und Jürgen Wölffer von durchschlagendem und anhaltendem Erfolg.

Seit fast 40 Jahren ist er mit enormem Engagement und großer Freude regelmäßiger Gast an den Woelffer-Bühnen.

Zuletzt war er 2015 gemeinsam mit Nora von Collande in dem Zweipersonenstück „Anderthalb Stunden zu spät“ in Berlin zu sehen.

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