Helmut Zierl

sammelte erste Theatererfahrungen an der Landesbühne Hannover, bevor Boy Gobert ihn ans Hamburger Thalia Theater engagierte. 1979 drehte Zierl seinen ersten Film „Am Südhang“ nach einer Novelle von Keyserling unter der Regie des bekannten Filmemachers Michael Verhoeven, der zu seinen Lieblingsregisseuren gehört. Mit ihm machte er auch 1987 den ARD-Spielfilm „Gegen die Regel“ als Partner von Günter Lamprecht.

Dieter Wedel besetzte ihn immer wieder in mehrteiligen Fernseh-produktionen wie „Schwarz-Rot-Gold“ oder „St. Pauli Landungsbrücken“.

Unter seiner Regie spielte Zierl auch Theater: 2005 in „Ein besserer Herr“ an den Hamburger Kammerspielen, 2011 bei den von Wedel neu gegründeten Zwinger Festspielen in Dresden als Graf Hoym in „Die Mätresse des Königs“.

Eine hochkarätige Literaturverfilmung war 1986 der Dreiteiler „Heimatmuseum“ nach dem Roman von Siegfried Lenz, den der Fernsehregisseur Egon Günther mit Zierl in der Hauptrolle des Zygmunt Rosalla drehte.

Während Helmut Zierl früher in Fernsehspielen und Serien oft als Frauenliebling besetzt wurde, ist er seit einigen Jahren auch ein gefragter Charakterdarsteller. So durfte er beispielsweise den todkranken Millionär in der 100. Rosamunde Pilcher-Verfilmung „Der gestohlene Sommer“ spielen oder einen skrupellosen Firmenchef in „Alles Chefsache“.

Als Synchronsprecher lieh er bekannten Hollywood Schauspielern wie Patrick Duffy, Steve Martin, Anthony Perkins und Christopher Walken seine Stimme.

Zudem hat er in zahlreichen Hörspielproduktionen mitgewirkt, wie zum Beispiel in „Hanni und Nanni“.

Mit Saskia Valencia spielte Helmut Zierl im Sommer 2012 „Gut gegen Nordwind“ nach Daniel Glattauers Bestseller an der Komödie im Winterhuder Fährhaus in Hamburg.

2013 ist er in „Kokowääh 2“ zu sehen sowie in der ZDF-Serie „Die Bergretter“.

Foto (c) www.redpoint.tv

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