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Arbeiterfrau, Hulda, Bollenguste, Wirtin, Mascha, Käthe Kollwitz, Frau Heilborn
Maria Mallé
... ist in Kärnten (Österreich) geboren, bei Frankfurt/Oder aufgewachsen und auf direktem Wege auf der Bühne gelandet. Gerade 20-jährig wurde sie bereits Mitglied im Ensemble des berühmten Berliner Kabaretts „Die Distel“.Es sollte aber nicht lange dauern, bis ihr als Julie in dem Musical „Showboat“ der Durchbruch am Metropol-Theater gelang. Hier sang sie in den mehr als 25 Jahren, die sie fortan zum Ensemble gehörte, nahezu alle Partien ihres Fachs. Berliner Theatergeschichte mitgeschrieben hat sie sicherlich mit ihrer Interpretation der Sally Bowles in „Cabaret“ oder der Titelrolle in „Hallo, Dolly!“. An der Deutschen Staatsoper Berlin stand sie als Prinz Orlofsky in der „Fledermaus“ auf der Bühne.
Den Mittelpunkt ihrer zahlreichen Soloabende bildet immer wieder Berlin, so dass ihr Weg sie zwangsläufig zu Claire Waldoff führte. In dem Film „Claire Berolina“ (Regie: Klaus Gendries), der aus Anlass des 750-jährigen Stadtjubiläums gedreht wurde, verkörperte sie dieses Berliner Original so lebendig, dass ein Millionenpublikum begeistert war.
Sie wirkte an zahlreichen Fernseh-, Rundfunk- und Schallplattenproduktionen mit. Gastspielreisen führten sie in viele deutsche Städte, nach Österreich, Italien, Frankreich und in die USA.
Zudem war sie Gast an verschiedenen deutschen Theatern als Golde in „Anatevka“ und am Wiener Renaissancetheater (österreichische Erstaufführung von „Tintenherz“). Mit dem Theater am Kurfürstendamm und der Produktion „Die Abenteuer des braven Soldaten Schweijk“ war sie wiederholt auf Deutschlandtournee. Im Sommer 2008 gastierte sie als Frau Pusebach in „Frau Luna“ bei den Schlossfestspielen Neustrelitz – einer Produktion, die im August 2009 im Berliner Tempodrom zu sehen war.
Im Winter 2008/09 spielte Maria Mallé die Rolle der Mrs. Higgins in „My fair Lady“ am Berliner Admiralspalast.
