Heinrich Schafmeister
Nach dem Abitur studierte Heinrich Schafmeister zunächst Germanistik und Musik und spielte in verschiedenen Rockbands mit. 1980 brach er sein Lehramts-Studium ab und begann ein Schauspielstudium an der Essener Folkwangschule. Bis 1989 spielte er Theater in Aachen und blieb trotz seiner regen Fernseh- und Kinotätigkeit dem Theater treu. Schafmeister wirkte in zahlreichen Kinoerfolgen mit. Zu seinen größten Erfolgen zählt seine Darstellung des Erich Abraham Collin in der Joseph Vilsmaier-Verfilmung „Comedian Harmonists“, für die er 1998 den Bayerischen Filmpreis erhielt. Sein Fernsehdebüt gab er 1988 in Adolf Winkelmanns Verfilmung „Der Leibwächter“. Seitdem übernahm er wichtige Rollen in vielen TV-Serien und Fernsehfilmen wie „Man(n) sucht Frau“, „Das Mädchen Rosemarie“, „Seitensprung in den Tod“ und „In alter Freundschaft“. 1998 widmete ihm das ZDF ein Special zum Thema „Männer sind was Wunderbares“. Außerdem stand Heinrich Schafmeister für den Fernsehfilm „Zimmer mit Frühstück“ (1999, Regie: Michael Verhoeven) vor der Kamera, ebenso für die Filme „Ehebruch“, „Alle Kinder brauchen Liebe“, „Marlene“, „Pinky und der Millionenmops“, „Der Bär ist los“, „Seitensprung ins Glück“, „Das Sams“, „Sophie – Sissis kleine Schwester“, „Was nicht passt, wird passend gemacht“, „Wie die Karnickel“, „Liebe in der Warteschleife“, „Suche Mann für meine Frau“ und mehrere „Wilsberg“-Folgen.
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