Bettina Rehm
... spezialisierte sich nach ihrem Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik an der LMU München (1982 – 1984) durch das Studium der Opern- und Theaterregie an der Musikhochschule München auf das Fach Regie. Danach folgten zahlreiche Regieassistenzen am Residenztheater München, am Schauspielhaus Zürich, bei den Salzburger Festspielen und beim Hörfunk u.a. bei Klaus Michael Grüber, Franz Xaver Kroetz, Andrzej Wajda und Peter Stein. Bei den Salzburger Festspielen übernahm sie Produktionsleitungen in Zusammenarbeit mit Hermann Beil und Peter Mussbach.Von Juni 2002 bis Januar 2004 lehrte sie als Dozentin für Schauspiel bei actors in motion, München.
Seit 1989 arbeitet Bettina Rehm als freie Regisseurin in Landshut, Passau, Coburg, Bregenz, Saarbrücken, Ulm, an der Landesbühne Hannover, in Hildesheim, Potsdam, Trier und Linz. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf Klassikern und zeitgenössischen Dramen, so z. B. „Der einsame Weg“ von Arthur Schnitzler (Landestheater Vorarlberg, 1998), „Manhattan Medea“ von Dea Loher (2001, Staatstheater Saarbrücken), „Die arabische Nacht“ von Roland Schimmelpfennig (2002, Staatstheater Saarbrücken), „Apres Soleil“ von Peter Stamm (deutsche EA 2003, Staatstheater Saarbrücken), Goethes „Wahlverwandtschaften“ (Landesbühne Hannover) sowie „Medea“ von Euripides (Antikenfestspiele Trier) und „Der Vogel ist ein Rabe“ von Benjamin Lebert (UA 2005, Theater Trier).
Zuletzt inszenierte sie „Robin Hood“ von Ulrich Zaum am Hans Otto Theater Potsdam (2007) und Heinrich von Kleists „Die Familie Schroffenstein“ am Theater Hildesheim. Dort wird sie als nächstes Lessings „Minna von Barnhelm“ inszenieren.

